Waldbahnmuseum Spiegelau

1908 begann der Bau der Spiegelauer Waldbahn mit einer Spurweite von sechzig Zentimeter. Sie durchquerte die unteren Hanglagen der Forstämter Spiegelau, Klingenbrunn, St. Oswald und Mauth. Nach 1920 wurde die Bahn unter Forstmeister Gustav Fellemeth zur bedeutendsten Waldbahn in Mitteleuropa ausgebaut, jährlich wurden bis zu 1,2 Millionen Festmeter Langholz, 35.000 Ster Schicht- und 6.000 Ster Brennholz transportiert. In den 50iger Jahren wurde die Bahn unrentabel, der Holztransport wurde mehr und mehr auf die Straße verlagert, ab 1957 wurde das 96 km lange Schienennetz der Waldbahn abgebaut und die ehemalige Trasse wurde zu Wanderwegen und Loipen.


Auftraggeber: Gemeinde Spiegelau
Leistungen:
Konzeption und Gestaltung der Ausstellungsarchitektur, Entwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Bauleitung, Ausstellungsmedien, Ausstellungsgrafik
Fläche: 150 qm